Zuerst mal alles wegbauen und ausbauen bis nur noch Blech vorhanden ist, wenn noch eins vorhanden ist.
Alles was rostig Blüht wird gnadenlos mit entsprechenden Gerätschaften wie Blechschere, Winkelschleifer, Meißel usw. entfernt, dann kann so ganz langsam der wiederaufbau beginnen.
Alter Unterbodenschutz runter, keine schöne Arbeit, aber wer es genau machen will kommt da nicht drum rum.
Da giebt es schlimmere A-Säulen, bei der hier ist sogar noch richtiges Blech vorhanden.
Linker Schweller und Seitenteil im eingeschweißten Zustand. So schön langsam bekommt er seine Rundungen wieder.
Die unteren Ecken der Windschutzscheibe, eine Standart-Roststelle aller 500er. Hier hilft nur eine Radikalkur.
Man nehme eine Flex und schon ist der Rost weg.
Ein bischen Blech, eine halbe Stunde Arbeit und schon ist der Patient verarztet.
Hier hat ein "Spezialist" dem kleinen einen L-Tacho verpasst und die Armaturentafel entsprechend ausgesägt. Da blutet einem das Herz.
Diese Armaturentafel hab ich aus einer absoluten Ruine entfernt. Da ist zwar noch der Tachoausschnitt in Ordnung doch die Beifahrerseite ziert ein Durchbruch für ein Radio. Also aus zwei mach eins, dieser Eingriff wird aber etwas länger als ne halbe Stunde dauern.
Hinhalten, anzeichnen, rausschneiden, anpassen, reinschweißen, verschleifen und schon fertig zum spachteln. Liest sich schnell, hat aber etwas länger gedauert.
Radhäuser spritzverzinkt und grundiert, fertig für das anbringen der Karosseriedichtung an den gefährdeten Stellen.
Einmal, zweimal, dreimal spachteln und schleifen und razz fazz fertig.
Das ist kurz vor der ersten Grundierung.
Einmal grundiert und sofort jede Menge übersehene Dellen und Macken entdeckt, schnell nacharbeiten und nochmal grundieren.
Nach diversen grundier, schleif, spachtel Durchgängen endlich Lackierfertig, rechter Arm auch fertig.